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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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136
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iz6 H, AbtheLl. III. Abschn. I. Hauptst.

facturen in Ansehung dieser Puncte Hindernisse ereig-neu; so ist es in Ansehung der feinen Spinnerey. Inder That hat man eö noch in keinem europäischen lan-de mit der feinen Spinnerey der Baumwolle so hochgebracht, als in Indien, von wannen wir Zitse undMousseline bekommen, über deren Feinheit man er-staunen muß; und dennoch versichern alle diejenigen,welche in diesen landen gewesen sind, daß das bey wei-tem noch nicht die feinsten sind, welche in die Handlungnach Europa gehen: sondern, daß die allerfeinsten vonden indianischen Herren so theuer bezahlet werden,daß die europäischen Kaufleute niemals so viel daranwagen. Unterdessen, da Indien diese Manufakturein Paar tausend Jahre langer treibt, als wir; so darfman sich nicht wundern, daß sie in der feinen Spinne-rey mehr Kunst, Geschicklichkeit und Uebung besitzen.Jedoch) wenn die Regierungen eben das Mittel an,wenden wollen, das ich in vorhergehendem Abschnittebey der feinen Flachsspinnerey vorgeschlagen habe, näm-lich ohnentgeldlichen Unterricht darinnen zu veranstal-ten, und die leute durch Prämien dazu aufzumuntern;so darf man nicht zweifeln, daß sich nicht viele daraufbefleißigen, und nach und nach dazu gewöhnen sollten.Indessen muß man zu Verfertigung der feinesten Zitsedas indianische Garn mit zu Hülfe nehmen.

-'lJnAn-sihung derDruckerey.

Das Druckereywesen bey den Cattunmanufa-cturen findet in der Anlegung derselben eben so wenigSchwierigkeit. Man kann aus Holland, aus Ham-burg und andern Orten allemal leute haben, welche

das