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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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257
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Bon Goldsthl. Drahtzieh. u. dgl. Fabric-t. 257

Und einem Theil Salpeter dienlich ist. Das japani.sche Kupfer ist ohne Reinigung dazu brauchbar, unddas beste, welches dazu erwählet werden kann; wie-wohl auch das schwedische dazu angewendet werdenkann. Da man heute zu Tage den Tombac sehr schönund geschmeidig zu machen weiß; so wird öfters einMetallgold daraus gewacht, welches an äußerlichemAnsehen dem ächten Golde nicht viel nachgiebt j wie.

Wohl es in der damit geschehenen Vergoldung nach ei.

Nigen Jahren bald seinen Glanz Und Schönheit ver-lieret. Man kann es aber bald erkennen, wenn manein solches Goldblättchen ein wenig glühet. Das ächteGold wird dadurch nichts von seiner Schönheit der.sieren; das Metallgold aber wird so fort schwarz undunscheinbar werden.

Die Gold - Und Silberdkähtzieher haben gleichfalls Boneine freye Kunst oder Handwerk, das in keine In. Drahtzle«nungen und Zünfte eingeschlossen ist; wiewohl sie dochan einigen Orten, wo deren viel sind, eine Art vonZunft haben, und wenigstens darauf sehen, daß jemand,der sich etabliren will, seine Lehrjahre richtig auSgestan.den haben Muß. Heute zu Tage findet man derglei-chen Drahtzieher in allen ansehnlichen Städten Teutsch,landes in ziemlicher Anzahl, zumal, wenn mün diejeni-gen mit rechnet, die sich hauptsächlich auf lionischenoder Meßingdraht befleißigen. In Hamburg, Ber.lin, Leipzig, Augspurg, Nürnberg, Frankfurt undWien sind jedoch die meisten.

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Manufact.u. Labrik. n Th.

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