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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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258
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2)3 m. Aktheil. I.Abschn. Il.Hauptst.

Von der Ich habe schon in dem vorhergehenden Haupt.Beschaffen-stück bey den Gold- und Silberfabriken ausführlichGoldes gezeiget, von was vor Feine das Silber seyn muß,„nd Sil- welches zum Drahtziehen angewendet wird, und wasbers, so sie yor Gefehe und Ordnungen deshalb nöthig sind. Diesesten" ist also auch von den Drahtziehern zu verstehen, dieaußer den Fabriken vor sich arbeiten, und alle dieseGeseße und Ordnungen müssen auch sie betreffen.Don gediegenem *) Golde wird kein Draht gezogen,außer in seltenen Fallen. Das, was man Golddrahtund Goldfaden nennet, ist weiter nichts, als ein ver-goldetes Silber; und ich habe gleichfalls in dem vor-hergehenden Hauptstück erinnert, daß die Fabrikan-ten, und mithin auch die Drahtzieher, ihres eigenenVortheils halber genöthiget sind, das feineste Goldzu dieser Vergoldung zu nehmen; weil sich ein starklegirtes Gold nicht so sehr ausdehnen laßt. Sie wür-den sich die Arbeit schwerer machen, und doch ebenso viel Gold nöthig haben.

Von der Das Silber, wenn es zu Draht gezogen werden^ng°bey muß zuförderst in lange runde Stangen geschmie-dem det werden; und wenn es vergoldet werden soll; soDrahtjle, müssen diese Stangen die allexvollkommenste Rundungbekommen, die überall nicht die geringste Ungleichheithat; weil in der Vergoldung alles darauf ankommt,daß das Gold allenthalben gleich anstiegt, und nirgendszwischen dem Golde und Silber eine Holung ist, die

sich

.*) maßwem. .