zoO HI.Abtheil. Il.Mschn. III.Hauptst.
Holland seit langer Zeit auf die Verfertigung der Ka-nonen zum Verkauf befleißiget; so gehet doch dadurchnicht allein mehr Geld außer iandeS; sondern e6 kön-nen sich auch vielerlei) Umstände ereigne», welche ver-hindern, daß diese!) unentbehrliche Kriegesbedürfnißentweder gar nicht, oder doch nur mit großer Gefahrund Unsicherheit erlanget werden kann.
Ob keine Ehe wir zur Hauptsache schreiten, so wird nichtAtt Äaiio- l'ndienlich seyn, eine vorläufige Frage zu untersuchen:nen zu er- nämlich, ob gegossene Kanonen schlechterdings noth-finden wendig sind, und ob nicht eine viel bequemere Erfin-"E' düng gemacht werden könnte, die vollkommen ebendie Dienste leistete. Die gegossenen Kanonen, zumal,wenn sie über sechs Pfund schießen, sind von einer er-staunlichen Schwere, die zu ihrer Fortschaffung eineerstaunliche Menge Pferde erfordern. Dieses verur-sachet ncht allein sehr große Kosten, sondern vereiteltauch öfters die weisesten Anschlage und Kriegesunter-nehmungen: indem das große Geschütz öfters wegenbösen Weges gar nicht fort zu bringen ist, wenn manauch vierzig und fünfzig Pferde vor ein Stück Ge-schütz spannen wollte. Eine ungleich leichtere ArtKanonen zu erfinden würde demnach eine überauswichtige Sache seyn, wozu der Staat geschickte ieutein Metallarbeiten durch versprochene ansehnliche Be-sohnungen auf alle Art aufmuntern sollte.
Von einer
ehemalige,, §6 sind ohngefahr zwölf bis fünfzehn Jahre, daß^-ftrAr^ ^ ^ öffentlichen Zeitungen gemeldet wurde, daß