4>6s m. Abtheil. IV. Abschn. II. Hau pst.
Glasur voller kleiner löchrr, und deshalb gar keinK'ausniannSgut war. Dieser Fehler entstehet, wennentweder kein 'Arsenik unter die Glasur gemischct, oderdie Salze in zu geringer Proportion genommen, oderder Thon von übler Eigenschaft ist, daß er die Gla-sur nicht gut annimmt H. Der drittcFehlcr endlichist, wenn die Glasur nicht fest aufsitzet, sondern garzu leicht abspringet, woran der Thon gemeiniglichSchuld hat. Sowohl der zweyte als der dritteFehler werden am besten vermieden, wenn man dieGefäße, ehe man die Glast,.' aufträgt, init gerei-nigter Pottasche, die angefeuchtet nndjzu einem dünnenBrey gemacht ist, mit einem dazu schicklichen Pinselallenthalben gleichförmig bcstreicht, und die Gefäßevor Austragung der Glasur vollkommen wieder trockenwerden läßt. Diese dünne Schaale von alcalischcmSalz an den Gefäßen greifet im Feuer in die Ober-stäche des Thones ein, und verglaset diese Oberstache;und weil die hernach aufgetragene Glasur in An-sehung der Salze einerley Natur mit dieser dünnenSchaale hat, so sitzt nicht allein die Glasur ungleichfester aus, sondern sie stießet auch allenthalben gleich-förmig. Wenn der Thon weiß und leichtstüßig ist;so kann man zuweilen dieser Arbeit cnkrathen. DieGlasur wird doch aber allemal dauerhafter seyn,wenn sie geschiehet.
Ich
*) Ar'enik wird diese» Fehler schwerlich bessern, und erwird, so viel mir bekannt ist, schr stltm jur Glasur an-gewendet.