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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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463
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Von im ächten Porccllanfabn'ken. 46z

Ich habe von den Farben des ächten Porcel- BondenlanS schon in dem vorhergehenden Haupt stück- gehan-delt; cö ist also nicht nöthig, solches zu wiederholen, ce.

Wenn man sich hier des Goldkalkes selten oder nie-mals zur rothen Farbe bedienet, weil es zu kostbarfallen würde; <o kann man hingegen hier sich destoeher eines Kupfercroci zu Hervor bringung der rothenFarbe bedienen; weil es hier angehet, alle Stücken,die roth in ihrer Malere!) haben sollen, an eine solcheStelle des Ofens zu sehen, wo die Hihr am schwäch,sten ist: und da hat man nicht zu befürchten, daßdie rothe Farbe sich in Grün verwandeln wird. EinSilbcrkalk, in so geringen Antheilen, als er zurMalerey auf der Fayence gebraucht wird, kann nichtvor kostbar erachtet werden. Unterdessen würdeauch dieser ersparet, und eine fast ähnliche gelbe Far-be durch eine reine Bleyasche hervor gebracht wer-den können. Die blaue Farbe durch die Zass.ra oderSchmälte ist die allerwohifeilcsie. Unterdessen kannman zur Schattirung und Abwechselung noch eineblaue Farbe von einer ganz andern Arc durch ei»nen mit Scheidwasser gemachten Knpftrkaik her-vorbringen.

Die Farben auf der Fayence müssen nothwendig Notbwcn-eingebrannt und mithin vor dem Brennen daraufmalet werden. Außer dem werden sie »ichc die gc- „cns derringste Dauerhaftigkeit haben. Dieses war ein groß Farben,ser Fehler auf der Fayence von Hoilitsch in Ungarn,auf welcher alle Malerei), die aus mehr als einer

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