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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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506
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zc>6 III. Abtheil. V. Abschii. I? Hauptst.

Von dem Das Anschießen des Vitriols macht viel wenigerAiMichm Umstände. Wenn der abgedachte aus der Alcunlau-des Vlrri- ge sich abgeschiedene gelbe Schlamm durch gmugsa-ols. mes Master in der blcyernen Pfanne vermittelst einerdem Sieden nahe kommenden Hiße wteder ausgelösetund von dem Bodensatz gereiniget ist; so wird dieseLauge in einer reinen Pfanne so weit verdunste:, biseine Haut entstehet, oder die Oberfläche ausstehet, alswenn ein Pulver darauf schwämme. Bey diesemVerdunsten muß die Lauge aber nicht sieden, scndernnur einen dem Sieden nahe kommenden Grad derHitze haben; weil sich sonst unnöthiger Weise vielemetallische Erde niederschlägt, und um so wenigerVitriol erhalten wird. Alsdenn wird der Vitriol indie Kühlanstalten geschlagen, wo er anschießet. Wennaber die Miner von Vitriol am meisten und von Alaunden geringsten Theil oder sehr wenig in sich enthalt;so pflegt man nicht selten, so wie die Kiese oder dieMiner in der Pfanne durch das fast siedende Wasserextrahiert sind, auch das überflüßige Wasser bey fort-gesetztem eben so mäßigem Feuer verdunsten.zu lasten,und alsdenn die zum Anschießen geschickte Lauge indie Kühlanstalten zu schlagen, wo der Vitriol anschlös-set, als wodurch man verschiedene Arbeiten ersparet.Die übrige Lauge wird denn abermals bis auf den be-hängen Grad abgedünstet, da denn wieder Vitrioldarinnen anschießet.

Von denGefäßenUndAnstal-

kch zum gefäße, Ivyrinnen der Alaun und Vitriol anschießen

Es ist fast unumgänglich nöthig, daß die Kühl.

Anschienen.

soll.