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in demselben entdecket hatte, daß er eine metallischeErde in sich habe, welche die Glasmaterien im Schmel.zcn blau färbet. Es ist unglaublich, was in Sachsenin drey Farbenwerken bey Schneeberg und in einem beyTschoppan seit anderthalbhundert Jahren vor eineMenge Farbe gemacht worden. Ein sächsischerSchriftsteller, der eine Berechnung darüber angestellethat, bringt unglaubliche Summen heraus. Die Be-sitzer dieser blauen Farbenwerke sind auch zu großenReichthümern gelanget, und da auch die böhmischeSchmälte größtentheils in die Hände der sächsischenKaufleute kommt; so kann man sagen, daß Sachsenzeither das Monopolium damit gehabt hak, und ingewisser Maaße noch besitzet. Denn ob man zwarin diesem Jahrhundert in einigen andern Landen Blau-farbenwerke angeleget hat; so ist doch die Sache nochvon keiner großen Erheblichkeit.
Das dazu Unterdessen muß man nicht glauben, daß Sach-che°Mate°. natürliche Vorzüge zu Verfertigung dieser blaueirrjal,dcrKo> Farbe besitzet. Der Kobald ist ein Mineral, das sehrbald,ist sehr häufig gefunden wird. Es ist fast in allen Gebirgenfinden. ä« Hause. Ich wenigstens habe noch keilt Gebirgeuntersuchet, wo sich nicht Kobald gezeigek hätte*).Wahrscheinlich wird man auch künftig immer mehr
finden,
*) Wenn man unter Kobald das versteht, was jetzt dieMineralogen darunter verstehen, so möchte er doch wohlnicht so gemein seyn, als der Verfasser geglaubt hat.2n England wenigstens hat man ihn entweder noch garnicht, oder nur sehr sparsam gefunden.