Von Blaufarbenwerkm. zzg
mit einbricht, und nicht rein ausgeschieden wird, ivel«ches beydes sich aber nicht oft ereignet; so hat manallemal eine viel schlechtere blaue Schmälte zu gowar-tcn. Eben so hat ein Wasser, das etwas Kupfer,bey sich führet, keine gute Wirkung llllshie Echllial.te, und die Versuche im Kleinen zeigen, daß zwölfbis fünfzehn Tropfen Kupsersolution in einigen MaaßWasser, das zum Ablöschen der Schmälte gebrauchetwird, die Schönheit derselben gar sehr vermindert;und eben diese Beschaffenheit hat es mit den Eisen-theilchen, als welche dem Glase eine schwarze, odersehr dunkel grüne Farbe geben, die schlecht ausstehet.Es ist in der That was sonderbares, daß das Kupf-fer sowohl unter der Erde, als in künstlichen Arbei.ten, gar öfters in blauer Gestalt erscheinet, und dochbey der blauen Schmälte eine Hinderniß in der Farbeverursachet. Allein, es ist gewiß, daß diese blaueFarbe allemal von fremden, mitwirkenden Ursachenherrühret, und die wahre Farbe des Kupfers istgrün, so wie es im Feuer im Flusse erscheinet. Da-her ist es um so weniger wahrscheinlich, wie einigegeglaubt haben, daß die färbende Eigenschaft desKoboldes hauptsächlich von Kupfer herrühre *).
Uebri-
*) Eine Schwierigkeit, und zwar eine der größten, hatder Vers, der überhaupt sehr geneigt war, alle Unterneh-mungen für leicht anzugeben, nicht berührt. Diese be-steht darinn, unter den verschiedenen Nummern oderZeichen allemal einerley Ab fall färbe zn liefern. Durchdiese Kunst, nach dem Muster zu arbeiten, wie man esnennet, übertreffen die Sachsen alle andere. Die dazu
nöthj.