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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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571
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Von Bleywekß, Mennige, Grünspan rc. 571

kick) verschiedene Salze und andere Dinge hinzufüget,und auf diese Art, wenn man dieser Vermischung ge-nügsame Zeit läßt, Grünspan erhält. Allein wennman auf eben diese Art mit den Weintrüstern inTeukschland Versuche machet; so gelingt die Sachesehr w'nig. Man muß also in Frankreich noch ande.re Zusähe dabey thun, oder die Wemkrüsicrn inTcutschland müssen nicht so scharf und geistig seyn,als in Frankreich. Wenigstens hat die Sache vielennicht gelingen wollen. Daß man in Frankreich nichtallein sich der Weintrüstern zum Grünspan bedienet,das ist wohl keinem Zweifel unterworfen. Man setzetgemein Salz, Weinstein, Vitriol, Urin und andereDinge hinzu; und diese Zusähe sind, wie bey künsili-chen Provucten, die von vielen zu gleicher Zeit in ver-schiedenen Anstalten verfertiget werden, gar nicht ei-nerley: der eine glaubt dieses, der andere jenes bestergefunden zu haben. Der französische Grünspan istauch nicht allemal von einerley Güte. Man findeteine merkliche Verschiedenheit darinnen. Jnsonder-heit bemerket man, daß er sich nicht allemal in Was-ser oder Urin vollkommen auflösen läßt, sondern zu-weilen einen merklichen, unauflöslichen Bodensatzgiebt, der von der Verschiedenheit der Zusätze zeu.get, die zuweilen wohl gar erdigt oder talkartig seynkönnen.

Ich habe zwar niemals Gelegenheit gehabt, mit Warum esden Weintrüstern Versuche zu machen. Wenn ich Eb'g ist,,mit diesen Versuchen beschäftiget gewesen bin; so bin ^ich allemal an Orten gewesen, wo kein Weinbau war. her. den

Allem,