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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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572
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572 III. Abtheil. V. Abschn. V. Hauptff.

mit Wein. Mein, meines Erachtens soll man hauptsächlich ver»

truüern zuMachen.

suchen, den Grünspan auf diesem Wege zu machen.Hier muß man sich am ersten versprechen können, daßes g-lingen wird. Der Unterschied in Ansehung derGcistiqkeit des Weins, kann hier so viel nicht wirken.Unsere Trüstern und Kamme, die auf das beste kleingestoßen werden müssen, ehe man sie zum lehternmalzum Behuf eines Weineßigs auspreßt, haben eine über.aus scharfe Saure in sich; und auf diese Säure mußes im Grünspanmachen mehr ankommen, als auf einegross re Geisngkeit des Weines. Wenn man also nurmit diesen Weimrüstern wohl überlegte Versuche ma.chst, gemein Salz und Weinstein in verschiedenen Pro-portionen zusehet, und die Materie, wenn sie trockenwird, mir Urin wieder anfeuchtet; so ist gar nicht zuz veistln, daß man nicht einen eben ß) guten Grünspan,als in Frankreich, heraus bringen wird. Es ist auchverschiedener Ursachen wegen nothwendig, daß man beydieser Art, den Grünspan zu machen, beharret. VieleArbeiten in der Chymie gründen sich auf die Naturdes französischen Grünspans; ja, wir haben Zuberei.tungen in der Apotheke davon, welche den französischenGrünspan erfordern. Alle diese Arbeiten würden miteinem Grünspan ganz anders ausfallen, der nicht mitWeintrüstern gemacht wäre. Man würde sich alsodoch genörhiqet sehen, den französischen Grünspan imLande zuzulassen; undmithinwürdedieAbsicht,warumman den Grünspan im Lande zu verfertigen wünschst,so wenig erreichst werden, als eine inländische Fabri-

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