Von Bleyweiß, Mennige, Grünspan rc. 57z
eatur gegen den französischen Grünspan aufkommenwürde.
Ich zweifle gär nicht, daß auch ohne Weintrüstern Ob bloßmit bloßen Salzen ein Grünspan zu machen stehet, der E Sal-eben so blaulichgrün ausstehet, als der französische, undmithin wenigstens zur Malerey und Färberei) eben die span ge-Dienste thut, als der französische. Allein ich zweifelesehr, daß er auf diese Art mit Vortheil gemacht wer-den kann, die in der Neumannischen Chymie, Zim.normannischer Auflage p. izio, vorgeschrieben wird,wo es heißt: „Wenn man nämlich Kupferafche, wie„sie bey den Kupferschmidten, -das Pfund etwa vor„drey, vier Groschen, zubekommen ist, oder aber„Meßingfeile, mit einer Salmiacfolution in Wasser,
„öfters und zuletzt mit Weineßig, etwan ein viertel„Jahr hindurch anfeuchtet; so wird das Kupfer cor»
„rodirct und in Grünspan verwandelt, welcher grün-blau ausstehet. Dieser Grünspan ist sowohl zum„Molen als andern Dingen soguk, als der ordinaire, zu„nutzen; jedoch, wenn man Grünspan zu 8piritu viri-„6i8 rieri8 etc. gebrauchen will; so muß man dazu„denjenigen employren, so mit der puren Weineßig.
„saure produciret worden." Wenn auf diese Art einblaulichgrüner Grünspan entstehet; so wird er gewißso viel Mühe erfordern, und so kostbar ausfallen, daßsich gewiß niemand in Sinn kommen lassen kann, aufdiese Art den Grünspan in Menge zu verfertigen, unddem französischen den Debit abzugewinnen.
Will man ohne Weintrüstern bloß durch Salzig- Schwie-keiten einen Grünspan hervorbringen, der eben so blau- ^ch^in
grün