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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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574
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574 m. Abcheil. V.Abschn. V.Hauptst.

dessenVer- grün seyn soll, als der französische; so sind nur zweyer«fert qung Mittel vorhanden, welche diese dlaugrüne FarbeS-Uzm er- wirken können. Diese sind der Salmiac und ein altereignen, wohlgcfaulrer Urin. Beyde sind nicht ohne Schwie«rigkeiten. Der Salmiac ist seit zehn Jahren jn einemso hohen Preise, und bey dem jetzigen schlechten Geldeum so viel höher gestiegen, daß man schwerlich darandenken kann, denselben in einer großen Grünspanfabri«catur mit Vortheil zu gebrauchen. Denn von einemgeringen Antheil Salmiac hat man sich wenig Wir-kung zu versprechen. Zwey Loth Salmiac auf einPfund Gemenge von Kupferasche und Salzen hinzugesetzet, zeiget fast nicht die g-ringste Wirkung aufdie blaugrüne Farbe de6 Grünspans. Es muß wenig,slens ein viertel Pfund darunter kommen; und wennman dieses viertel Pfund Salmiac, die übrigen Salzeund die Kupferasche rechnet, die zu einem Pfund Grün.span erfordert werden; so kommt dieses alles fast ebenso hoch zu stehen, als man den Grünspan in der Groß.Handlung kaufen kann. Ein alter wohlgesaulter Urinthut zwar in Hervorbringung der blaugrüncn Farbeeben die Dienste, als der Salmiac. Allein es entsteheteine Unbequemlichkeit dabey, nämlich daß man langeZeit nöthig hat, den Grünspan zu verfertigen. Eswird auch ein oft wiederholtes und langwieriges An»feuchten der Masse erfordert, ehe so viel Urin hineinkommt, daß er auf die blaugrüne Farbe wirksam ge»Nug ist. Und ein solcher Grünspan hat den Fehler ansich, daß er sehr schwer trocknet, und einen unangeneh«

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