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Kurzer und gemeinfasslicher Unterricht in der Naturgeschichte der nützlichsten einheimischen Waldbäume ... / Karl Kasthofer
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oder weniger die Träufle und die zu dunkle Beschat-tung der Saamenbäume verhindern, daß solche Baum-arten zwischen den Rothtannen künstlich angezogenwerden, welche, wie z. B. die Lärchtanne, die Dähle,die Eiche, die Birke, die Pappel re. rc. diese Be-schattung nicht vertragen, während hingegen die ge.nannten Baumarten auf Kahlschlügen diese Hinder-nisse ihres Gedeihens gar nicht finden. Werden e nd-lich regelmäßige Kahlschlüge geführt, so können fiealle Jahre ihrem Flächengehalt nach gemessen nndmit dem Flächengehalt des ganzen Waldes oder derhaubarcn Bezirke verglichen werden, wo fich dannleicht ergibt, ob die Schläge zu groß geführt worden,oder ob fie noch größer hätten gemacht werden kön-nen, ohne zu frühe mit der Abholzung des Waldesfertig zu werden. Soll z. B. ein Rothtanncnwaldin einen hundertjährigen Um trieb gesetzt, d. h. indieser Zeit abgeholzt werden, so soll in der Regel inZeit von zehn Jahren nicht mehr als s/wtel derWaldfläche in Kahlschlügen abgeholzt worden sein...Es ist nicht wohl möglich, diese so wichtige Verglei-chung und diese ungefähre Berechnung des Nach-halls oder der verhä'ltnißmäßigen Benutzung derWälder zu stellen, wenn diese Wälder i» unregel-mäßigen BesaamungSschlägen benutzt oder nicht sobewirthschaftet werden, wie der §. 4 diese Dunkel-schläge erläutert hat.

Noch ist zu erinnern, daß nur diejenigen Kahl-schlüge Vortheile vor den Dunkelschlägcn darbieten,welche mit wirthschaftlicher Einsicht und Pflege und