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lieben einen feuchten Boden und gedeihen am bestenan Ufern der Gewässer/ mehrere derselben aber wach-sen auch gut auf dürrem Boden/ auf Sand undSteingeschiebe der Auen längs unsern Bcrgströmenund Flüssen in Gesellschaft der Weißerlen und gebenauf solchen Auen/ wenn ste alle drei bis sechs Jahregehauen werden und wieder aus Stock und Wurzelnausschlagen/ regelmäßig eine große Menge von Fa-schinen/ die zum Brennen ein gutes Hülfsmittel undzum Schwellenbau unentbehrlich sind. Faschinen undPfähle von Weidcnbolz treiben sogleich Wurzeln/wenn ste mit feuchtem Sand und Schlamm in Be-rührung kommen/ und bilden dann die dauerhaftestenSchwellen/ während Faschinen von Erlenholz undandern Holzarten selten Wurzeln treiben und baldzerbröckeln. Es giebt baumartige und strauchartigeWeiden/ die/ wie die Birke und wie die Weißerleund der Vogelbccrbaum oder Gürmsch/ in den kälte-sten Ländern bis an die Ufer des Eismeeres gedeihen/und der sorgfältige Anbau dieser Wcidcnarten aufunserm Hochgebirg und an der Grenze der Schnee-region würde oft zu Befestigung des Erdreichs aufsteilen Berghalden, zu Verhütung der Schneelawinen/zu leichterer Anzucht besserer Holzarten unter ihremSchutze/ zu Verbesserung endlich des Erdreichs durchVermehrung der Dammerde dienen/ die in solchenHohen nur zu leicht von Winden und Schlagregenfortgeführt wird/ wenn keine Sträucher die ödenBergflächen überziehn und gegen Witterungszufälleschützen. _