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auch eine bedeutende Masse von Laubfutter zur Stall-fütterung des ViehS/ besonders der Gaißen undSchafe gewonnen werden. Erlen-/ Weiden- undPappclnwälder/ die im jugendlichen Alter gefülltwerden/ schlagen üppig aus dem Stocke, zum Theilauch aus den Wurzeln aus/ und diese Ausschlägewachsen auf geeignetem Boden so üppig und schnell/daß der Waldbesitzer in doppelt kürzerer Zeit eineeben so große Masse von Brennholz wie von jenenharten Hölzern ernten und dazu auch das Laub fürdie Stallfütterung gewinnen kann. Eine Mengeanderer Laubhölzer und eine Menge Sträucher/ wennsie in diesem sogenannten Niederwaldbetriebgesetzt werden/ bieten ebenfalls dem Waldbcsitzer durchihren schnellen Wuchs ein gutes Brennholz, Früchteund endlich Blätter für die Stallfütterung dar. Wiewichtig im Hochgebirg mehrere Sträucher als Schutz.Mittel gegen Naturereignisse und Witterungszufälle/und wie nützlich sie im Niederwaldbetricb werde»/ istoben gesagt worden.
ES ist nicht unwichtig/ daß die Stock- und Wur.zelauSschlä'ge mit scharfen Beilen ohne die Stöcke zuzersplittern/ glatt und mit möglichster Verschonungder Stockrinde gehauen werden; auch soll der Hieb/bei den Holzarten/ die nicht Wurzelbrut treiben/tief geschehe»/ ohne die Wurzel zu beschädigen/ da-mit die künftigen Schläge in jungem Holz geschehenund nicht veraltete Stöcke entstehen/ aus welchendann kein guter Ausschlag erfolgen würde.