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zung die Verbesserung eines ausgemägerten Bodenswäre/ um denselben später als Wytweide oder sonstzum Theil oder gänzlich landwirthschaftlich zu be-nutze»/ da dürfte eine enge Pflanzung auf geeignetemBoden und je nach den Zwecken und den Bedürfnissendes Waldbesttzers/ wie oben gezeigt worden/ über-wiegende Vortheile darbieten.
Was die Zeit der Pflanzung anbetrifft/ so wirddieselbe sich oft/ wie die Zeit der Waldsaat/ nachden dringender» landwirthschaftlichen Arbeiten desWaldbesitzers richten müssen. ES ist möglich/ dieWaldpflanzungen mitten im Winter mit gutem Er-folg vorzunehmen/ insofern die Witterung so mildist/ daß weder die Wurzeln des ausgehobenen Pflänz-lings gefrieren/ noch die Erde / in welche er versetztwerden soll. Auf trocknem Boden oder in einer derSonnenhitze ausgesetzten Lage ist es besser im Herbstzu pflanzen/ und zwar in Pflanzlöcher/ die nichtganz mit Erde erfüllt werden/ damit das Stämmchcnetwas vertieft zu stehen komme. Ist hingegen derBoden feucht und schwer und bisweilen naß/ so ge-lingt die Pflanzung leichter/ wenn der Standort desPflänzlings etwas erhöht wird. Hm Hochgebirg undüberhaupt an rauhen Orten ist es in der Regel besserim Frühjahr zu pflanzen als im Herbst/ weil diePflänzlinge nach der Herbstpflanzung von der Winter-kälte und unter der lange verharrenden Schneedeckeleichter Schaden leiden. Nur trittet an solchenOrten gewöhnlich für die Frühjahrspflanzung dieSchwierigkeit ein/ daß eben die Schneedecke auf dem