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Ueber Torf, dessen Entstehung und Wiedererzeugung mit besonderer Berücksichtigung des Bezirkes Regensberg / von ... Wäkerling ...
Entstehung
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Ist endlich das Torfgelände bedeutend über die Wafferhö'hehinaus, so wächst auf dem Grunde, besonders in heißen Som-mern, wie es z. B. in den Jahren 1832 und >834 der Fall war,kaum mehr etwas als nur das fast nutzlose Heidekraut ( 21 )nebst spärlichen Moosen.

Eine ebenfalls wichtige Bemerkung dürfen wir hier nicht über-gehen, nämlich die, daß auch Sumpfpflanzen, wenn sie nachihrem völligen Wachsthume noch lange auf dem Stocke stehen,endlich theilweise verwesen, in FLulniß und Gährung gerathenwie der Zuckerstoff, das Eiweiß, Salzmehl, besonders der Gras-artigen Gewächse, und daß Luft und Licht ihnen viel brennbarenStoff auf die genannte Art durch faule Gährung insbesondere,und durch Zersetzung überhaupt entziehen.

V. Haben wir nun die successive botanische Entstehungsartunserer Torfmoose miteinander durchgangen, so dürfen diejenigenAndeutungen nicht mangeln, welche durch die neue Chemie indiesem Gegenstände gemacht worden sind, und welche auf Ent-stehung deS Torfes Bezug haben. In dieser Hinsicht hat Hr. Pro-fessor Wiegmann in Braunschweig in einer, von der Academieder Wissenschaften in Berlin gekrönten, und dieses Jahr erschiene-nen Preisschrift wohl das Wichtigste geleistet. Es hat derselbemehrere Torfarten chemisch untersucht, und ebenso vier Wasser-pflanzen , nämlich die Rasensegge (Lsrsx eespiioso), das Schei-dendungraS ( Lriapkoruin Vk>»iin>r>iln ), das Sumpftorfmoos(8paAiniur paluslro) und das Heidekraut (Lchics vulgsi'm)-

Endlich hat er aus grünen Sumpf- und andern Pflanzenkünstlich Torf erzeugt. ES ergab sich, daß sich in mehrerenTorfarten vorfand: der fünfte bis zehnte Theil Humus oder Torf-säure ; mehr als ein Drittheil Humuskohle; die übrigen Theile be-standen aus Wachs, Harz, Erdharz ; salzsaurer, schwefelsaurer,phoSphorsaurer, kohlensauren Kalkerde, Kieselerde, Thonerde undEisenoxyd. Die vier angeführten Pflanzen enthielten als nähereund entferntere Grundmischungen theils Gummi, Schleim, Gerbe-stoff, Wachs, Harz, Pflanzenfasern, theils die feuerfesten Be-standtheile der oben angeführten Torfarten, besonders noch >»der Verbindung von Manganoxyd, Kalk und Natrum.

Mit dieser analytischen Untersuchung begnügte sich aber wiegesagt Wiegmann nicht, sondern er suchte auch auf synthetische»'Wege zu richtigen Resultaten zu koinmen, was ihm dadurch ge-lang, daß er ein zwölf Quadratschuh haltendes Loch in der Ere e