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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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29
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Gut- oder Schönfärben vorkommen. 29

Nunmehro will ich die fünf Hauprfarben un-tersuchen , und die verschiedenen Mittel angeben,

wie

2) Rothe Farbe. Substanzen.

Cochenille, (Loccus caöii).

Deutsche oder Polnische Cochenille (Loccionellsxolonica).Kerines Körner (Loccus ilrcis),

Stocklach (Loccus larva).

Fernambuck (Laetalpüüa brastlienüs).

Krapp (k.udia tinüoruin).

Rother Sandel (kcervcarxus santaliuus).

Saflor (Larcbamus tiuöiorius).

Die in der Mitte der Dolde sitzende unfruchtbare Blumeder wilden Möhre (Uaucus carota).

Ferner, die Wurzeln von nachstehenden Gewächsen.Groß« Ochsenzungen (^.uckula oKcmaXs).

Aechre rothe Ochsenzungen (^nchusg tiuttvria).

Acker Walümeister (edpcrula urvciNr-).

Wilde Rothe (Xl'peruta tiiitioria).

Rothe Rüde (ücta rubra).

Klebkcaut (Lallium sppariue)

Labkraut «LaUium vsrun:).

Mitternächtlich Labkraut (Llullium horeals).

Breitiblätlrig Labkraut (Lallium moNu^o).

Die Blüte vom Zvhanniskraule (ttvxericum xersorstum).Gefingerte Flechte (lucueu Nii-irarus).

Fürbeirflechke (Llctrsn rsrtareus).

Stein siechte (Liclieu Laxacills).

Die Beeren von der Rheinweide (LiZustrum vulzars).Die Wurzel von rother Ochsenzunge (lurliolxerw.uni ar-vcui^).

Die Wurzel von Slei'nhirsen (Li>Notpcrmum ofiicinale.)Die Wurzel der gemeinen Spekiilie (bonrcers xcrrcly-nacuum).

Die braune Doste (Orl§snvm vuIZar.).

Die Rinde vom Schleendorn (?runus sxinoss).

Die Rinde vom Jaulbaum («chamnus lrLnj;u>t>).

Die