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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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Von der Paste!- oder Waid - Küpe. 47

Leit bey der Küpe für erforderlich erkennet, nach-gehends deckt man sie wieder zu, und eine Grün-de darauf, wenn sie sich in gutem Zustande befin-dek, thut man die Zeuge hinein, und öfnct dieKüpe; (on Im ckonne I'ouverture) so drücken sichdie Färber aus, wenn sie die Wolle oder denZeug zum erstenmale in eine neue Küpe thun. (*)

Anzeigungen, welche dienen, mit einerguten Rrrpe gehörig umzugehen.

Daß eine Küpe im Stande ist, blau zu fär-ben, erkennet man, wenn das Mark, das sichauf dem Boden befindet, braungrün ausstehet,wenn es sich verändert, im Fall man es aus derKüpe langet, wenn der Schaum, der in großenBlafen auf der Oberfläche befindlich ist, schöndunkelblau (bleu lurguiu ou ?ers) aussieht, undwenn die Probe, welche man eine Stunde langhinein gesteckt hak, schon dunkel grasgrün ist.

Wenn die Küpe in gutem Stande ist, undman die Feuchtigkeit mik der Hand oder mit derKrücke aufhebt, um zu fetzen, von was für einerFarbe dasjenige in der Küpe ist, was sich unter

der

t*) Wenn man nack der in der vorigen Anmerkung be«schrtebenen Weise verfahret, so wird man leiten, undnur in dem Falle - wenn die Lüpe ;u stark treibet,baß das Zurückschlagen beneiden zu befürchten ist, undwovon ich weiter unten mehrere« beybringen werde, —Kalch zuzusehen nöthig haben Die richtigste Propor-tion d«< Kalqs j» dem Waid, Pfleget r — Zo z»