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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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139
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Von der Art , blau zu färben, izy

sprach, als er ihm mitgetheilet wurde, und so-gar aus allzu großem Vorurrheile für das alteHerkommen seiner Landschaft gegentheils vor-schlug, man sollte die Inwohner der americani-sehen Pflanzörter verbinden, den Anil so grobzuzuberciren, wie man den Waid in Langucdocbereitet, ohne zu überlegen, daß die Erfahrungwider ihn ist, weil der Indiz, wie man ihn unssendet, eine schönere und eben so feste Farbe,als der Waid giebt, und daß die Ueberbringungdieser Waare ungemein viel mehr kosten würde,da es wenigstens zchcnmal mehr Raum erforderte,wenn man die ganze Pflanze vom Anil nach Eu.ropa bringen müßte. Uebrigens ist Halsstarrig-keit kein Beweis, die Erfahrung muß entschei-den; und wenn man es dahin bringen könnte,einen färbenden Bodensatz vom Waid, als wievom Anst, abzusondeßn, würden solches die Ein-wohner von Langucdoc künftig nicht so bedaurcndürfen, als die Franzosen und Spanier in Ame-rica, denen eine solche Einrichtung ohnstreitigviel Schaden thun würde. Es fragt sich also:Ob es vortheilhafter ist, in Langucdoc die an-sehnlichen Vortheile wieder herzustellen, welcheman daselbst vom Waid erhielte, ehe der Indizin Europa gebraucht wurde, oder den Indiz ausden amerikanischen Pflanzörtern kommen zu las-sen , wo diese Waare sehr viel Franzosen unter-hält? Beyde sind Unterthanen des Königs, undsollen von ihm geschützt werden. Diese Vcr-gleichung gehört nicht hieher. Ich will itzo nurweisen, wie man Herrn Astruc Versuch bewerk-stelligen,