»4o Von der Art, blau zu färben.
stclligcn kann. Dieses wird natürlicher Weisedadurch geschehen, daß man die Art, welche inLanguedoc gebraucht wird, den Waid zu berei-ten, gegen die sinnreiche Scheidung des Boden-satzes vom Anil in America halt. Ich habe dieletztere schon im 7. Kap. gegeben, man kann sieausführlicher in des P. du Tertre Geschichte derAntillen, und P. Labats angeführten Werke le,scn. Vom Waid meldet Herr Astruc folgendes tich glaube. man wird die Nachricht hier gernevollständig lesen:
Zubereitung des Waids.
Die Bauern (der Albigenser) sind gewöhnet,zwcyerlcy Saamcnkörner vom Waid zu unterschei-den, deren eines violet, das andere gelb ist.Sie ziehen das violette vor, weil der Waid, dervon demselben aufgehet, glatte und ebene Blätterhat; da derjenige, welcher von dem andern ent-stehet, wollicht ist, und daher seine Blätter vollSrapb und Erde werden, welches die Güte des-sen, was daraus verfertiget wird, vermindert.Dieser Waid heißt kallslbourg oder öourchiigns.
Der Waid treibet anfangs fünf bis sechsBlätter aus der Erde, welche, so lange sie grünstnd, gerade stehen bleiben. Sie sind etwa einenFuß lang, und°sechs Zoll breit. Gegen Johan-m's erhalten sie ihre Reife, welches man daranerkennt, daß sie welk und gelb werden, mansammlet sie alsdenn rc. worauf man den Acker,auf dem der Waid stehet, aufs neue durch Gäten
reiniget,