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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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143
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Von der Art, blau zu färben 14z

mai sie dem dritten Manne, der sie in einer nochkleinern Mulde zu ihrer gehörigen Gestalt drin-gec, und sie vollkommen zusammen drucket.

Die Stellungen heißen Loguex oder Loguai-Anex, und der Waid Dassel en cocai^ue. Da-her bedeutet paix 6e cocai^ne nach einer alten Re-densart ein reiches Land, weil der Handelmit dem Waid sonst die Länder, wo er zubereitetwerde, (*) bereicherte.

Diese Klumpen (**) werden auf Hürden aus-gebreitet, und der Sonne ausgesetzet, wenn esschön Wetter ist, sonst bringet man sie sogleichunter die Mühle. Der Waid, welcher dcrSon-ne einige Stunden ausgesetzt gewesen ist, wirdaußen schwarz, anstatt daß derjenige, den mansogleich eingeschlossen hat, ordentlich, besondersbey Regenwetter, gclblicht ist. Die Kaufleuteziehen den ersten vor; indessen versichert man,der Unterschied sey nicht merklich bey dem Gebrau-che, ja der Waid ist sogar fast allezeit gelblicht,weil die Bauern ordentlich nur bey Regenwetterarbeiten, wenn sie nichts anders thun können.

Im Sommer sind die Klumpen ordentlichin 15 oder ro Tagen trocken, da im Herbst derWaid der letzten Aerndte lange Zeit zum Trocknen

braucht.

(*) Das Albigeois und LauragaiS.

t**) An einem Orte in Indien, dessen Namen ich nichtwieder habe finden können, bereitet man den Anil wieden Waid, und es kömmt dort her Jndig in Klumpen,der alles unnütze Wesen der Pflanze mit enthält- Esist auch sehr schwer, eine blaue Küpe von demselbenanzustellen.