Vom Gelbe». 245
S»lzcs mit den aufgelösten Theilchen des Wiß.wuchs nicht zu Boden senken konnte, welchen,,wie aus dem Kapitel vom Kermes erhellt, dieblauen Theilchen der Smalremit sich nehmen, diesich allemal im Wißmutherze befindet, und vonder sich vermuthlich ein Theil mit diesem Halb.Metalle beym Schmelzen vereiniget. Di'efegegen.festige Präcipitation geschiehet bey dieser Färber,arbeit durch Hülse der adstringircnden Theilchender holzigren Fasern yon der Färberröthe ihrerWurzel.
Achtzehendes Kapitel.
Vom Gelben.
A^'shcr hat man zehnerley gelbfärbcnde Mate-terien bey der Färberey gekannt, aber vondiesen zehen haben, vermöge der Versuche, nurfünfe Festigkeit genug, daß man sie zllm Schön-färben gebrauchen kann. Man könnte indeß nochandere zu diesen fünfen bringen, denn die gelbenFarben sind nicht schwer zu finden. Ich will. an-fangs- nur von diesen fünfen reden, als: dieN^iede (Zou6e), der Scbnrt (8sreLte), dasPfriemfraur (Lenestrolje), das Geibeholz,und das (6rtecblsche Heu (kenuZrec), weil sol»che gute Farbe geben. Die drey ersten Pflanzensind um Paris und in den meisten französischenProvinzen sehr gemein. Das gelbe Holz betörn«
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