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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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253
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Dom Falben. 25z

hält man sie brs auf das folgende Jahr, oderauch länger, wenn es nöthig wäre. Man bedie-net sich auch der Schale, welche Mätt von denNüssen abziehet, ehe sie reif sind, und wenn mansie aufmacht, um die Kerne zu essen. Aocr dieseSchalen muß man besonders thun, um sie zuerstzu brauchen, weil das Holz, oder die weiche Scha-le, die daran hangt, macht, daß sie verderben,und sich nur etwa zweene Monate halten.

Das Sandelholz ist harre, und kommt ausIndien, wo man es ordentlich in ein sehr feinesPulver zermahlen gebraucht, ja es auch einigeZeit in Säcken aufhebt, nachdem es gepulvertist, weil man glaubt, es entstehe eine kleineGährung darinnen, die es besser machen soll;aber ich habe nie einigen Unterschied bemerket.Meist ist dieses gepulverte Holz mit einemDrittheile Cacurtourhoize vermengt, welchesnach der Sprache derer, die es zum Verkaufe be-reiten, es guc zu machen, dienet. Es ist zumFalben viel schlechter, als die grünen Nußschalensind, weil es die Wolle sehr hart macht, wennman es in großer Menge brauchet. Daher thueman besser, sich desselben zu feiner Wolle und znfeinen Zeugen nicht zu bedienen, oder wenigsiensnur die schwächsten Schattirungen daraus zu zie-hen, da feine Wirkung nicht so schlimm ist.Man vermengt es fast allezeit mit den Galläp-feln, der Ellernrinde und dem Sumach, und nurauf diese Art kann man feine Farbe ausziehen,wenn es.allein und nicht mir dem Coriarur ver-mengt ist. Mit dem Alaun- und Weinsteinsude,

so