2Z2 Vorn Falben.
sition zu nehmen, deren zu starke Säure dem Tuchesehr nachtheilig seyn würde. (*)
(*) Ost giebtein Farbrmaterial eine schöne Farbe, aber nichtso dauerhaft als ein anderes, das minder schöne Farbeliefere; durch eine mit schicklicher Wahl unternommeneVermischung zweyer solcher Körper zu Curcumä mitScharte oder Cheimllen wird manche gute Farbe erlangtwerden können-
Neunzehendes Kapitel.
Vom Falben.
^^aö Falbe, oder Wurzelfarbe, oder Nuß-färbe (coulsur cke noilette) , ist die viertevon den Hauptfarben der Färber. Man setzt sieunter diese Zahl, weil sie zu sehr vieler FarbenZusammensetzung gebraucht wird. Man verfahrtindessen bey ihr ganz anders, als bey den übrigen;denn ordentlich bereitet man die Wolle nicht vor,um sie falb zu färben, und man durchnctzt sie nurrnit Wasser, wie zum Blauen.
Man braucht Falb zu färben die äußerstegrüne Schale von den tTtüssen, !7lußbaum-wurzcl, Ellernrinde, Sandelholz, Sumacd,Fovrc, Rodou! oder Ruß u. s. f. Die grünenZTtußschalen sammlet man, wenn die Nüsse völ-lig reif sind, füllt große Kufen oder Tonnen da-mit an, und gießet Wasser hinein, so, daß siewohl durchnctzt werden. In diesem Zustande er-