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hecken wollen, und dieserwcgen in die Blauküpeein Srück scharlach gefärbtes Tuch gebracht, undein zweytes Stücke Scharlach gefärbt, nachdemich es zuvor blau gemacht hatte. Beyde sind sehrschlecht gerathen, und haben eine Art mattes undfieckigtes Violct gegeben, so , daß erhcllcte, wiesich beyde Farben nicht vereiniget, sondern aufverschiedene Theile der Wolle gelegt hatten. Ver-muthlich rühret dieses von der Saure, die sich inder Composikion des Scharlachs befindet, her.Aber ohne das Physikalische dieses Verfahrens zuuntersuchen, welches eine lange Abhandlung ver-anlassen würde, die noch dazu, verschiedenerWiederholungen des schon gesagten wegen, ycr-hrüßlich wäre, so ist es genug, daß sich die Sachewirklich so ereignet. Also läßt sich aus der Ver-mischung des Blauen mit dem Scharlache keineschöne Farbe erhalten, wo man nicht we-nigstens den Scharlach in einen Alaunsud bringet,welcher das Saure der Cowposition forttreibet,aber alsdenn wird cö ein Cramoisi geben, welcheFarbe vom Scharlache sehr unterschieden ist; ihreVerfertigung habe ich in einem besondern Kapitelgewiesen.
Aus der Vermischung des Blauen und Cra-moisi einstehet das Colnmbin, Purpur, Ama-rant!), la ?c?rsce, und Visier. Diese Farbenhaben überdies cinc große Menge Sebattirungcn,welche darauf ankommen, daß eine oder die an-dere von den Farben, welche sie ausmachen, mehroder weniger dunkel werden. Ich habe alles bei-den Hauptsachen so umständlich beschrieben, daßS z nicht