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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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301
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und Schwarzen. zoi

wenn man meiner Schrift folgen, und das Vor-fahren in eben der Ordnung, die ich beobachtethabe, anstellen will, so wird hoffentlich ein Ar-beiter, der nur ein wenig Nachdenken besitzt, in-nerhalb zwey Jahren die vornehmsten und dienöthigsten Kenntnisse erlangt haben. Ihm nochmehr zu helfen, will ich itzs die Untersuchungenvortragen, die ich mit eben den Hauptfarben, alle-mal drey und drey zusammen genommen, ange-stellt habe. Diese Vermischung giebt eine sehrgroße Anzahl Farben. Man muß aber auch ge-stehen, daß sich darunter welche finden, die den-jenigen ähnlich sind, die aus der Vermischungvon zwoen entspringen: denn es giebt wenig Far-ben , die nicht auf mehr als eine Art zu machenwären; der Färber kann alsdcnn diejenige wäh-len, die ihm am leichtesten scheint, wenn die Far-ben gleich schöne sind.

Ein und dreyßigstes Kapitel.

Von den vornehmsten Vermischungen derHauptfarben, drey und drey zusammengenommen.

§)^us Blau, Roth und Gelb entstehen röthlüehe g)livenfarben (olives roux), grünlich-te Grau (gris verciätres), und einige ähnlicheSchatkirungen, die wenig im Gebrauche sind,

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