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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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391
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-er Farkettiaterkaliett. 391

«ine harzigtt und erdigte Materie sich auf denBoden senket.^

Es giebt eine Art Species zu färben, wo manpicht die geringste Vorbereitung nöthig hat, sowenig von Seiten der färbenden Materie, alsvon Seiten- des zu färbenden Zeuges. Diesessind diejenigen Theile,*dle sich in einer harzigtenoder erdigten Materie befinden^ von der Naturderer, welche sich zum Theil im Master mit Hülfeder aus derselbe.» Ingredienz ausgezogenen Ma-terien auflösen, aber in der Folge selbst von ein-ander scheiden, wie tstir oben gesagt haben. DasAbgekochte dieser Ingredienzen ist also die aus-gezogen» harzigcc Materie, und wenn man Zeugedarinnen kocht, so trägt sich der färbende harzigteThcil'von selbst a»^ die Zeuge, färbet sie, unddarf sie nur berühren, um darauf hängen zu blei-ben. Er kann auch nicht einmal in der Folgedurch Master abgebracht und weggespület werden,weil diese harzigten und erdigtenThcile nach ihrerTrennung und-Absonderung von dem ausgezoge«nenThcile nicht durch eben denselben Theil wiederaufgelöset werden können, noch viel weniger durchMaster allein. Die vornehmsten Species vondieser Art sind die grünen Nußschalen, Sandel-holz, d»r Schmack, die Wurzel des Nußbaum,und die Rinde vom Erlenbaum. Die Farbe vondiesen Materien, welche sich dcmWaffer sehr leichtmittheilet, sicher sich auf eine dauerhafte Art indie Zeuge, ohne Hülfe irgend einer Beize. Aberalle diese Materien geben nur eine einzige Schat-tirung, welche das Falbe ist, und von den Wol-

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