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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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526
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526 Nachricht vorn Roucou.

es seinen Schaum bald von sich, den mau ab-nimmt und in den Schaumtrog sammlet-

Wcnn das Wasser nickt mehr schäumet, istcs gut, in den Waffcrtrog zu thun, in dem mandie Körner weichen laßt- Kommt der Schaumzu geschwinde, so muß man das Feuer ver-mindern.

7- Hat man Schaum genug, solchen zu versieben,fo thut man ihn in einen Kessel, unrer den mananfangs ziemlich starkes Feuer macht, und sol-ches nach dem Maaße, wie der Schaum sich er-hebet, vermindert.

Man muß die Kessel von Zeit zu Zeit mitBimssteins wohl reinigen, besonders den itzkerwähnten.

Bey diesen muß sich ein schwarzer Sclavebefinden, der fast beständig rührt, und dcnRou-cvu, welcher sich sonst am Boden und an denRändern des Kessels anhängen würde, loß ma-chet. Wenn der Roucou springet, so muß mandas Feuer vermindern, sonst würde die Hässteheraus svringen, und er würde zu geschwinde ko-chen. Wenn er nicht mehr springet, läßt mannur Kohlen unter dem Kessel, und rührt ihn nurein wenig.

Indem der Roucou dicke wird, und in eineMasse zusammen gehet, muß man ihn in demKessel oft hin und her wenden, und das Feuernach und nach vermindern, damit er nicht an-brennt. Hierauf hat man sehr wohl Acht zu ge-ben, denn der Roucou siedet in nicht weniger,als lo bis ir Stunden.

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