Nachricht vom Roucou. 527
Umzusehen, ob er gesotten ist, darf manihn nur hin und her wenden, den Finger benetzen,oder darauf speycn; und wenn der Roucou dieFeuchtigkeit nicht mehr annimmt, ist er gesotten.
In diesem Zustande läßt man ihn ein wenigim Kessel mit sehr gemäßigter Hitze erhärten,und wendet ihn hin und her, damit er auf allenSeiten trocknet.
Wenn man ihn herausgenommen hat, bleibtallezeit noch etwas vom Roucou, das sich an denKessel angehänget hat, und dieses muß man mitdem guten Roucou nicht vermengen, sondern mitdem Wasser und den Körnern wieder durch-lassen.
Wenn der Rpucou aus vorbeschriebenenDuer-kessel (battml) kömmt, muß er nicht sogleich zuKlumpen gemacht werden, sondern man muß ihnin eine platte Masse auf ein Bret legen, wo eracht bis zehen Stunden verkühlet. Der Schwar-ze, der ihn handthierct, und die Klumpen macht,muß die Hände etwas mit frischer Butter, odermit Schmalze, oder Oele von der Palm« Christibestricken haben.
Die Blätter des Balisier sind sehr dienlich,die Klumpen zu machen, und sie werden^veistzu zwey bis drey Pfunden schwer gemacht.
Der Roucou wird viel kleiner, aber dieseVerminderung dauert nur zweene Monate.
Eine