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ERSTER ABSCHNITT. Dill DIOPTRIK HKS AlfiKS.
§. 10 .
x _ »/
ß a q
^ . Beides multiplicirt Riebt:
o y
x _ y ■ a
8 T ( a + 9)
;/ ist in Listing’s schematischem Auge gleich 15,0072 Jim. (oder 6,694 Par. Lin.),Y ist hier nach der bei der Berechnung von Vergrösserungen angenommenen Normder Sehweite gleich 8 Zoll zu setzen. Daraus ergiebt sich die Vcrgrösserung
Da q gegen a gewöhnlich sehr klein ist, können wir die Vegrösserung gleichuy 3 mal annehmen.
Das Gesichtsfeld, welches man übersieht, ist bei dieser Methode durch denundeutlich gesehenen Rand der Pupille des beobachteten Auges nicht scharf begrenzt,Um eine bestimmte Grenze passend zu wählen, kann man die nach dem Rande derPupille des beobachteten Auges gezogenen Visirlinien des Beobachters nehmen, derenKreuzungspunkt 1 im Mittelpunkt der Pupille des Beobachters liegt. Wenn man dieseVisirlinien wie Lichtstrahlen behandelt, die von dem Mittelpunkte der Pupille desBeobachters ausgehen, findet man, dass das Gesichtsfeld des Beobachters auf derNetzhaut des beobachteten Auges dem Zerstrcuungsbildc entspricht, in welchem derMittelpunkt der Pupille des Beobachters dort erscheint. Liegt dieser Mittelpunktoder vielmehr sein durch die Concavlinse gesehenes Bild im ersten Brennpunkte desbeobachteten Auges, so ist der Zerstreuungskreis, wie im vorigen Paragraphen beiden entoptischen Erscheinungen nachgewiesen ist, ebenso gross wie die Pupilledes beobachteten Auges. Meist wird aber das Auge des Beobachters sich dembeobachteten Auge nicht so weit nähern können, und dann wird der dem Gesichts-felde gleiche Zerstreuungskreis kleiner als die Pupille des beobachteten Auges werden,um so kleiner, je weiter der Beobachter sich entfernt.
B. Darstellung der Netzhaut im reellen umgekehrten Bilde.
Die zweite Methode, das Bild der Netzhaut dem Beobachter bequem sichtbarzu machen, besteht darin, dass man nahe vor das beobachtete Auge eine Convex-linse von kurzer Brennweite, 1 bis 3 Zoll, hält. Es sei wieder in Fig. 94 a ein
beleuchteter Punkt der Netzhaut,b sein Bild ausserhalb des beobach-teten Auges A, B eine Convexlinse,auf welche die Strahlen fallen, ehesie sich zum Bilde vereinigen. Dieseentwarft ein kleineres und näheresBild, als b ist, in d, ebenfalls in um-gekehrter Stellung, wie das in b.Das Auge des Beobachters befindet sich in C, so weit entfernt, als es zur Accom-modation dieses Auges für das Bild notlnvendig ist.
Ist p die positive Brennweite der Linse B, und wird die Entfernung B b wiedermit a, B d mit y bezeichnet, so ist
1 _ I ~ 1
Y a p
Fig. 91.