19 ) Kunze ’s verbessertes Gefässbarometer
hat einen langen und kurzen Schenkel ; letzte-rer geht in ein geräumiges , langgezogenes un.dsenkrecht stehendes Gefäss über, de-.sen Axe miitdem langen Schenkel parallel ist. — Bei dieser Eiin-richtung wird der Zuwachs des Quecksilbers im G<e-fässe durch dessen Weite so unmerklich , dass deJrAbstand der Skale von dpr Quecksilberfläche ziemlichsich gleich bleibt.
Kunze a. a. O. S. 1 G. Tab. I. Fig. 5.
Io) Kunze’s zweites Barometer.
Das gerade Rohr von 1 1/2 Linien im Durchmes-ser tritt mit seinem offenen Ende durch eine imMittelpunkte durchbohrte starke Spiegelglasplatte, wor-ein es fest geküttet ist, in die fünf Linien weiteOeffnung eines Cylinders von Birnbaumholz, der 4Zoll im Durchmesser hält, 3 Zoll lang ist , und aufseiner obern Fläche eine gleichförmige Vertiefungvon 1 j fz Linien hat. Auf diese Fläche passt genaudie Glasplatte, und ist darauf fest gekittet. DasQuecksilber darf den Raum unter dem Glase kaumhalb einnehmen. — Dieses auch auf Reisen sehr be-queme Barometer muss zu dieser Bestimmung vor-her unter einem Winkel von 45 0 langsam geneigt,und durch die feine Oeffnung unter der Glasplattemit Quecksilber durchaus angefüllt werden; die Oeff-nung verschliesst man s’ehr genau mit einem Stifte;in horizontaler und senkrechter Richtung soll es dannjede Erschütterung vertragen.
Kunze II. S. 5<j.