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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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70
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II.

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Manometer. Dichtigkeitsmesser.

j) Guerike's Manometer (Dasymeter).

Eine möglichst luftleere und gut verküttete Ku^gel von Kupfer wird an einem empfindlichen Wage,ballten mi" einem sehr kleinen Gegengewicht insGleichgewicht gesetzt. Die Kugel verliert von ih-rem specifischen Gewichte mehr, als die Luft wiegt,die sie aus der Stelle treibt, wenn diese dichter,weniger, wenn sie dünner wird. Der Raum, dendas kleine Gegengewicht in der Luft einnimmt,kommt nicht in Betracht. Dieses giebt aber in dich-terer, so wie die Kugel in dünnerer Luft einen Aus-schlag, der sich entweder durch zugelegte kleineGewichte, oder durch einen Gradbogen oben an derWaage abmessen lässt. Wenn man nun die Schwe-re der Luft unter dem Raume der Kugel bei derjeni-gen Beschaffenheit des Luftkreises kennt, bei wel-cher das Werkzeug verfertiget wurde, so bezeichnetzu allen Zeiten die Grösse des Ausschlags den Theildavon , um welchen die Dichtigkeit der Luft grösseroder geringer ist. — Dies ist das erste, und vor-züglich nach de Fouchy’s Einrichtung noch immerdas vollkommenste Manometer in seiner Art, um dieDichtigkeit der äussern atmosphärischen Luft an sichzu bestimmen. Boyle machte es unter dem Kamenstatisches Baroskop als seine Erfindung bekannt.

Schott