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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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92
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die Röhren schaut , mit geöltem Leder überzogenist. Iedes Glasröhrchen füllt ein Drath luftdicht aus,der unten gebogen ist, und eine Kugel hat, obenaber mit einem Wirbel d d zusammenhängt. Mit bei-den Wirbeln, davon einer mit dem äussern Belege,und der andere mit dem innern der Flaschen verbun-den ist, lassen sich durch horizontales Herumdrehendie Kugeln ee an, oder von einander bringen. Auchdiese Vorrichtung ist schwer, aber gut ausführbar.

Kunze a. a. O. Tab. V. Fig. 97.

9) Boec k m a n ns Lafttbennometers. oben Bd. II. S. 185. 189,

C. Darnpfchermomcter.

1) Pictets Dmpfihennoskop .

Hier sind Wasserdiimpfe in luftleerem Raume diewärmemessende Flüssigkeit. Dieses Instrument istso empfindlich, dass, wenn die Hand bis 8 Zoll dar-über gehalten wird, es augenblicklich steigt.

Gilbcrls Ann. etc. II. 5. S. 280.

2) lud;'s Dampfihermometer.

Die Rühre hält 28 Zoll in der Länge, und dieKugel 1 Zoil im Durchmesser. Letztere ist mitSchwefeläther gefüllt, doch so, dass 1/3 ihres Raumsleer bleibt. Die Erfahrung hat dem Erfinder selbstgezeigt, dass sich sein Instrument eben so wenigzu irgend ein er Bestimmung des W ärmegrads an-wenden lasse, als dass es harmonisch gemacht wer-den könne. Indess giebt es ein gutes Mittel ab, umzu sehen, ob hier oder da Wärme entwickelt wird.

Tromms-