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B. Weingeist -Thermometer.
j) Florentiniscbcs Tbermoskop.
Das erste Weingeistthermoskop aus der Mittedes I7ten Iahrhunderts. Eine möglichst luftleer ge-machte und am obern Ende zugeschmolzene Glasröh-re, die mit ihrer Kugel gefärbten und durchsichti-gen, doch nicht so starken Weingeist enthält, des-sen Oberfläche bei zunehmender Wärme steigt, undin der Kälte wieder sinkt. Die angebrachte Gradlei-ter zählt vom Mittelpunkte o, d. i. von gemässigterWärme aas gewöhnlich 150 wilkührliche Wärmegra-de nach oben, und eben soviel Kältegrade nach un-ten. — Das zweite hat nur 40 0 in allem, und meh-rere empfindlichere sind in 300 ja 400 Gr. eingetheiit.— Durch dieses an sich vollkommnere Werkzeugwird doch in den Angabeu nicht wenig Verwirrungveranlasst, da sich daraus kein sogenanntes Überein-stimmendes oder vergleichbares Thermometer machenlässt, und dann auch mehrere Florentiner Instrumen-te bei einerlei Wärme und Kälte ganz verschiedeneGrade zeigen. Ausserdem ist es weniger empfind-lich, und nimmt die Wärme nicht so schnell an,als die Drebbel ’sc heu Werkzeuge.
Tentam. ac. ctel Cim. cd. Musscluntr, L. B. 173.1.
Vienn, 1706. I.
W o 1 f a. a. O.
Jirx leben a. a. O. Fij. 84.
Kuu ze II. S. 65 etc.
a)