tat, wenn die Platte nach Wilke von Glas ist, dtfrohReiben mit Leder, worauf das gewöhnliche Amalga-ma getragen ist, oder, wenn sie nach Volta aus Har-zen besteht, durch Friction mit kurzhaarigem Rauch-Werk, Flanell etc. hervorgehracht wird. Die Form isteine leitende Belegung auf der einem Fläche , undWohl auch an dem Rande des Kuchens, bei gläsernerBasis blose Spiegelfolie, bei'm Harzkuchen eine mitZinnfolie etc. überzogene Kapsel, worein das Harzgegossen ist. Der Deckel ist ein isolirter Leiter,gewöhnlich mit Stanniol belegte Pappe, oder eineMettallplatte etc., die ringsum etwas über i Zoll schmä-ler, as der Kuchen ausfällt, und durch 3—4 seidneSchnüren, die in den gleichweit durch den Deckelgebohrten Löchern befestiget, und in einer Höhe vonetwa IO Zoll zusammengeknüpft sind, isolirt vondem Kuchen abgehoben und wieder aufgedrückt wird.Vorzüglicher, als die Schnüre , ist ein gläserner Hand-griff. Während des Aufdrückens, und der Berührung desDeckels mit einem Finger entsteht zwifchen diesem unddem Kuchen ein kleiner Funken, einen starkem ziehtman aus dem Deckel, wenn er von dem Kuchen ab-gehoben wird. Der Elektrophor muss in einer war-men und trocknen Atmosphaere stehen.
Cuvallo I. Taf. IV. F. 9. — Gehlsr’s ph. W. B.
Taf. VII, Fig. 127. — Fisclier’s ph. W. B. II,
F. 33 .
2) Schaffer ’s Elektrophor
ist ganz der vorige, nur steht er hier auf einemeignen Isoiirgestelle d. j. einem hölzernen Ringe un-
ten