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nes Stäbchen als Leiter des Elektrometers aufnimmt,dessen eines Schraubenende in den ftlessingcyünderli, das andere in die messingene Kugel i geht. Dieunbewegliche Hohlkugel von Silber k 1 m ist an ei-nem Strohhalme aufgehangen, und berührt die zwei-te bewegliche silberne Hohlkugel n, welche in einerGabel p o hängt, deren Zapfen o nicht so lose in denCylinder h übergeht. Das ganze Pendel lässt sichaus dem Aufhiingepunkte p leicht herausnehmen.Zum Aufnehmen von p, und zur Verbindung dessel-ben mit dem überfirnissten Glasstäbchen y z, welchesdie Siegellak - Kugel q als Gegengewicht trägt, dientdie kleine Messingröhre x x x x. Die sehr leichteSkale von Büchenliolz r s wird von einem Glasstäbchenbei t r getragen, und kann durch eine eigene Vor-richtung gehörig gestellt werden. — Dieses Funda-mendalelektrometer dient allemal , wo man unmittel-bar durch eine massig grosse Leidner Flasche elek-trisirt ; um aber die Wirkung eines elektrischenKörpers auf andere Körper zu prüfen, sind schonkleinere Werkzeuge hinreichend , wo an den beidenEnden des beweglichen und unbeweglichen sehr dün-nen Grashalms Siegellaktropfen hängen. Das beige-fügte M-egameter und Mikrometer machen das Ganzeauf jeden Grad der Elektricität anwendbar
Gehler Tal. XXIX. Fig. 14. Fischer II.
Fig. 28.
22 ) Bennet's Elektroskop
Taf. II. Fig. 57.
besteht aus zwei Streifen Blattgold, etwa 2— 3Zoll lang , und 1/4 Zoll breit, die an einem in ei-
ner