Band 
Erster Band.
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10
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10 Einleitung.

liche Unterscheid in der Warme stündliche und öfters »«merklicheVeränderungen innerhalb der Körper zwischen ihren Theilchenhervor.

Wenn man hiezu noch die Bewegungen rechnet, welche or-ganische Körper hervorbringen, und diejenigen, welchen sie selbsttergehen ^*); so kann man einigermassen die beständigen Verän-derungen erkennen, denen alle Dinge unterworfen sind. DerMensch selbst soll täglich etwa ; Loth von seinem Körper verlieren,welche abgenutzt oder durch Ausdünstung weggeführet werden.Diese werden durch neue Theilchen ersetzt, so daß er nach etwaro Jahren mit einem ganz andern Körper umgeben ist *). Thie-re und Pflanzen werden genahret, wachsen auf, pflanzen sichfort, sterben, und gehen in die Verwesung.

Auf solche Weise ist alles in Bewegung, alles in Zu - undAbnahme. Mit einem Worte, hervorkommen und untergehenwechselt auf dem ganzen Schauplätze. Eö geschiehet solches dochnicht, wie es dem ersten Ansehen nach scheinet, ohne Ordnungund Gränzen. Alles folget gewissen Gesetzen, alles ist auf ge-wisse Endzwecke gerichtet, alles stimmt zum Preise des Werkmei-sters auf das vollkommenste zusammen. Der ganze Zusammen-hang ist uns wohl unbekannt, aber nach demjenigen, was bereitsdavon entdeckt ist, dürfen wir daran nicht weiter zweifeln.

Ob nun gleich alle Würkungen nach beständigen Gesetzen ge-schehen , die Naturkunde auch zu allen Zeiten mit Erforschungderselben beschäftiget gewesen ist, und im letzten Jahrhundert wun-dcrnswerthe Schritte darin gemacht hat; so müssen wir nichts de-stoweniger eine erschreckliche Unwissenheit erkennen. , Wohin wir«uch unsere Augen richten mögen, so müssen wir endlich bey etwasunbegreiflichen stehen bleiben. Untersuchen wir einen Berg mitordentlichen und schneckengemischten Schichten, so können wir unseinigermassen vorstellen, daß Materien von verschiedener Art sichunter dem Wasser gesetzt haben, daß die Schnecken daselbst einge.

bettet

«*) §. 114.

§. uz.