Band 
Erster Band.
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Einleitung.

die Bilder erkennen könne, welche auf seinem Grunde abgemahltsind; daß dasOhr dieSchwingungender Luft vernehme ^), u. m.Aber was ist wohl empfinden? auf welche Art geschiehet solches?Wie kann ein gewöhnliches Ohr bey einem grossen Concert so viel-fältige Töne unterscheiden? Woher kommt es, daß so dichte,schnelle und gleichzeitige Luftwellen sich nicht mit einander verwir-ren? c) Wer kann die Fortpflanzung in mehrern Geschlechternohne Paarung bey den verachteten Blattläusen erörtern? Werkann vollkommen erklären, wie ein kriechender Wurm mit 12 Au-gen und 16 Füssen in ein fliegendes Insekt mit 4 Flügeln und 1000fachen Auge verwandelt werden kann? *) Wer kann die Ein-richkuiig thierischer Körper, den Nutzen aller Theile, die Ursachenzu ihrer Figur u. m. ergründen? /) Wie können einige Fischein offener See elektrische Stösse austheilen ? Auf welche Art kannder Magnet ihnen gänzlich ihre Kraft nehmen? L) u. s. w. Hierist noch ein Meer von Wundern zurück. Viele und unerwarteteAuflösungen können wohl mit der Zeit gesunden werden, aber dieersten Triebfedern, ihre Natur und Würkungsart, übersteigenohne Zweifel unsern Gesichtskreis. Kein Werkzeug oder äusse-rer Sinn kann sich über eine gewisse Gränze erstrecken. Es istwahr, daß wir vermittelst der Seeröhre und Vergrößerungsglä-ser herrliche Dinge sehen können, wovon sich sonst niemand träu-men liesse; diese Instrumenten können auch vielleicht zu weit grös-serer Vollkommenheit, als sie jetzt haben, gebracht werden, aberdie Natur der Sache setzt uns doch gewisse Schranken. Je mehrein Fernglas vergrößert, desto kleineres Feld faßt es auf einmal,und desto unvollkommner kann das Ganze betrachtet werden. Soist es in vielen andern Fällen, was auf einer Seite gewonnenwird, wird auf einer andern verlohren, und der stolze Menschen-witz muß am Ende, wie schwer es auch zuweilen wird, in seinergrossen Schwachheit erkannt werden. Was soll man da wohl von

der

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