Band 
Erster Band.
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Z4 Zwoke AbLheil. Zweytes Capitel.

sehnlich kleiner ist, als irgend einer der jetzt angeführten Welt«theile. Man findet dergleichen auf unserer Erdkugel in ganz gros.ser und noch unbestimmter Anzahl. Sie sind in Grösse, Gestalt,Lage, Materie, Entstehung, und vielen Umstanden mehr, voneinander sehr unterschieden. Es soll hier der merkwürdigsten er-wähnet, und bey dem Pol, der uns am nächsten ist, der Anfanggemacht werden. Ich nenne in der Folge diejenige groß , derenOberfläche an io Grade und mehr ausmacht; klein diejenige, de-ren Oberflache nicht an einen Grad reicht, und die, welche da-zwischen fallen, mittelmäßige. Aber noch einen deutlichernBegriff davon zu geben, so sollen die ansehnlichern mit IrrlmW,Sardinien oder andern bekannten, verglichen werden.

§. i/.

Novaja Zemlia (Nova Zembla) ist, wie man nun mitGewißheit weiß, vorn festen Lande geschieden. Der englischeCapikain Bnrrough entdeckte sie, und die naffauische Meerengeoder Waigah, i;z6. Das Eis verhinderte die EngellanderPett und Jackmann 1580, die Fahrt zwischen ihr und dem Lan-de weiter zu untersuchen; doch sind endlich die Russen, wie be-reits gesaget worden, in den Jahren 17Z0 von Archangel nachJenisey gesegelt °), daher Jelmerlaud also gänzlich verschwin-det, welches nach dem Pros. Hasius 1664 ein holländischer Capi-tain, (der nordwärts um N. Zemlia gieng, und vermuthlich imNebel den Sund, welcher vielleicht auch zugefroren war, nichtsahe) entdeckt haben, und diese Insel mit Siberierl verbinden soll.Im Jahr 1594 und 1596 verfolgten die Holländer, WilhelmBarenz und Jacob Hemskerk, die westliche, nördliche, undnachher die östliche Küste bis zu einem kleinen Meerbusen, unter7; Grad Breite, und brachten daselbst einen tödtlichen Winterzu. Nachdem sie das Schiff hier im Eise verlohren hatten, undsich in einem offenen Boot einige hundert Meilen bey verschiedenen

Anfallen

0) §. I). nnd klulotoxti. trsnsE. n. 48r. S. 42;.