Von Versteinerungen. 25z
Meersbrut unordentlich, so, als wenn sie mit grosser Geweilt zu.sammengewrungen wären.
§. 59 -
Die Materien, in welchen die Meersbrut gefundenwird, sie mag nun los oder zu harken Stein zusammengewachsenseyn, sind von vielerlei) Art.
Lose findet man in Sand, Thon, Mergel und allerhandErdarten, aber in verschiedenen Steinarten hat man noch keineSpur davon gefunden. Lagerkalk, Kreite, Alaunfchifer, khon.artiger Schifer sind die Arten, und besonders bie erstere, welcheam gemeinsten und in gröster Menge solche fremde Beymischungenthalten. In diesen Materien trifft man nicht allein Muscheln,Schnecken, Korallen, Thierpflanzen und dergleichen Gewürme,sondern auch Fische von allerhand Geschlecht, mehrentheils ganzplatt- und oft so genau bestimmt, daß man die kleinsten Floßfe-dern und deren Zasern unterscheiden kann. Im Schifer find dieVersteinerungen gewöhnlich so niedergedrückt, daß sie oft von ein»ander gebrochen.
Im Sandstein sind sie seltener, doch findet man sie an unter,schiedlichen Orten, als unten in einem Berge Rostmhal nicht weitvon Dresden ; in den Sandsteinsbergen bey Pirna , vom Gip-fel bis zum Fusse ?). In den blauen Bergen in America *),und an einigen andern Stellen..
Gips führet selten Versteinerungen bey sich. Doch sindKinnbacken mit Zähnen von unbekannten Thieren darin gefunden
worden ^).
-) Hamb. Mag. IV. VI. und VIII.
Ralm Amer. Reise U. S. 259.krok. Donati hat in den Bergen,welche Provence von Plemont schei-den, ein Schneckenbette gefunden.Eine Klippe hat er in ansehnlicherHöhe von Pholaden durchgebohrt ge-sehen. Diese Art Muscheln leben imharten Stein, doch allezeit unter
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Wasser. Solchergestalt scheinet dasMeer, welches gegenwärtig an denFuß dieser Klippe schlaget, seineOberfläche ansehnlich gesenkt zu ha-ben. S- kinl. trsns, Vol, I.. p. 1.S. 6o. Es wird nicht gesaget, auswas vor Materie diese Klippe beste-het.
-) Herr Lotte hat dergleichen beyMom-