LZ4 ZwoLe AbLheil. Sechstes Capitel.
In Feuersteinarten trifft man Versteinerungen in den ebengenannten blauen Bergen an. In Felskiesel und Jaspis habe ichzwar nie Petresacce eingeschlossen gesehen, doch sagt man daß der-gleichen gefunden worden, aber sie sind sehr selten, und, es mußdaher genau untersucht werden, ob sie nicht etwa Carneole oderanderer halbscheinender Kiesel sind. Bernstein schliesset oft Mü-cken, Fliegen, Ameisen, Spinnen, und andete I'nsecken in sich.
In der Schweiz soll der graue Felsstein selbst davon nichtfrey seyn. Bey Mühlthal, nicht weit von der Stadt Zoffill-gell, findet man einen grobksrnigten harten Stein aus Quarz,Feuerstein, Glimmer und Spat zusammengesetzt, in welchemPectiniten, Schlangenzungen u. m. häpffg eingemengt sind. DerStein wird in grossen Stücken zwischen zwo mit Feuersteinen ge-mischten Sandschichten gefunden. Etwas weiter von selbigerStadt, bey dem Schlosse Wick, trifft man dieselbige Schnecken.Mischung, aber eine feinkörnigere Steinart, an .Diese Ar-ten sind doch ehr eine Sandküttung als Granit.
Zuweilen findet man Meersbruk in Erzen. Auf JarlsberAim Hagatjänns Schürf in Norwegen, liegen Muscheln imMagnetstein
Im Hornschifer, Topfstein, Asbestarten, Glimmer-Speckstein, Porphyr, Granit u. m. hat man bisher dergleichenfremde Materien nicht gefunden.
Allenthalben, wo Versteinerungen in festen Klüften einge-packt sind, findet man auch Abdrücke von ihnen, zum Zeichen,daß sie in ein weiches Bette gefallen sind. Zuweilen findet manauch den Abdruck leer, und den Körper verschwunden, nach wel-chen er gemacht ist. .
§. 60.
Montmorenci gefunden, nnd an eine Eyde.r in persischen Alabaster ge-.HerrnMaquec geschickt^ btem. Se sehen habe.,l^csä. äs Paris 1767 S- r8. Der Oicb. Or^K. II. S. 159.
Nitler Lhardin berichtet, daß er «) Lronstevr Mner. S. -44.