Band 
Erster Band.
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255
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sS5

Von Versteinerungen.

§. 60.

Was die eigene Beschaffenheit der Versteinerungen be.trifft, so ist selbige sehr verschieden. An einigen Orten findetman sie ganz unverändert. So sollen sie in den Schalhöhen beydem Meerbusen Conception in Chiii gefunden werden. Indem Berge bey Verona ist eine Schicht meisten und weichenSteins, in welcher die Schnecken ihren gewöhnlichen Glanz harben *). Sehr oft ist doch die glänzende Haut sehr dünn undblättert leicht ab.

Oft kommen sie gleichsam calcinirt, matt und spröde vor.Gemeiniglich liegen solche in lockeren Erdschichten.

Im Kalkberge sind sie entweder in der Natur eines dichtenKalks, als auf Gothland, oder spatig- als im Balsbergein Schütten. - Entomoliten sind fast nie spatig.

Einige sind in Feuersteinarten verwandelt. Im ToMM-strom in Slbenen findet man Muscheln von Carneol, und indes Königs von Frankreich Sammlung wird ein Pectinit vonCarneol und ein Echinit von Agat verwahret. Echiniten sind oftvon Kalkspat mit Feuerstein ausgefüllt und auch damit umgeben.Zuweilen sind sie selbst Feuerstein und mit Kreite gefüllt. Entro-chiten sind mehrentheils spatig und sehr selten von Feuerstein.Auf Gothland trifft man Milleporen von weissem Feuerstein.Quarz selbst findet man zuweilen in Schraubensteinen und einigenwenigen andern Versteinerungen ^).

Um Reims findet man sie von Vitriol durchdrungen. Inden Alaunschifer bey Andrarnm sind Versteinerungen von Kies.In Norwegen bey Tdnsberg ist eine Versteinerung, die einerSchlange gleicht, ein Finger dick und ein Fuß lang, mit einerSeite in ein Stück Schwefelkies eingedruckt, gefunden worden ?).

In Schlesien, England und mehr Orten findet man Vcr.steinerungen, die auf der Oberfläche Ränder von gediegenem

Golde

*), Rotavi in einem Briefe an S/zi. idekmgn. LLi. ketr. >764.Vallisnieri 6elner. äe ?etrif.

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