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Unternehmungen, die nicht immer friedlicher Natur sind, durchseine Schnelligkeit und Ausdauer zu unterstützen. Es ist vorzugs-weise und allein Reitpferd, man will es zu nichts Andern be-nutzen und sieht bei der Züchtung nur auf diesen Hauptzweck.Man verlangt kräftige und gutartige, schnelle und ausdauerndeThiere, und sieht bei der Wahl der Nachzucht hauptsächlich aufdiese Vorzüge und darauf, dass Hengst wie Stute unbezweifelteiner edlen Race angchören, s. g. Vollblut sind. Der Orientaleund vorzugsweise der Araber legt auf das reine Rlut und dieEigenschaften der Stute mehr Werth, als auf diejenigen desHengstes.
Aus der Lebensweise der orientalischen Hirtenvölker, ausihren geringen Bedürfnissen, aus ihren Hin - und Herzügen, wozusie das Aufsuchen besserer Waiden nöthigt, aus ihren Sitten undGebräuchen, denen sie von jeher und noch heute unverändert undunverbrüchlich nachkonunen, kann man auf viele Eigenthümlichkeilenjener alten Völker schlicssen. Diess auch in Rezug darauf, wie sieihre Thiere züchten, füttern und pflegen. Und wie diess Allesgeschah, wie die wandernden Söhne des Orients in ihren Wüsten,Ebenen und Gebirgen vorJahrtauscnden lebten, so geschieht es nochheute. Unter allen Völkern der Erde haben sie sich fast am reinstenerhalten, sich am wenigsten verändert, ihre Gewohnheiten, Le-bensweise, Sitten und Gebräuche, wie dieselben bereits im grauenAlterthum bestanden, im Geringsten nicht aufgegeben. Desshalbpasst Alles, was vor Jahrtausenden auf diese zerstreuten Nomaden-slämme passte, noch heute auf siej politische Umwälzungen unddie Fortschritte der Civilisation üben auf dieselben wenig odergar keinen Einfluss. Anders verhält es sich allerdings mit denansässigen Eingebornen jener Länder und mit den Bewohnern derStädte; da diese Classen jedoch mit der Züchtung von Pferden
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Das orientalische Pferd.