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werden kann, sind dieselben von vorzüglicher Güte, denen vonNedschid ähnlich und von demselben Stamme. Die in den ge-nannten Wüsten und Landschaften gezüchteten Pferde bilden nundie reinste und beste arabische Race, die ächten Vollblutpferde,die stets in reinster Inzucht fortgezüchtet und nie mit fremdemBlute gekreuzt werden. Obwohl noch in vielen andern ProvinzenArabiens und der Nachbarländer arabische Reinzucht betriebenwird, so kommt doch keine derjenigen in den Ebenen, Steppenund Gebirgen des wüsten Arabiens gleich. Zu letzterem müssenwir noch die Insel Bahrein im persischen Meerbusen rechnen,deren Pferde geschätzt werden; sie sind von bedeutender Grösseund Knochenstärke, aber nicht von so reinem Blute, wie die inder grossen arabischen Wüste. Diese sollen aus einer Kreuzungvon arabischen Hengsten mit persischen und turkomanischen Stutenentstanden sein.
Im steinigen Arabien wird die Pferdezucht nicht so eifrigund glücklich betrieben wie im wüsten. In der unfruchtbarenWüste von Sinai soll es fast gar keine Pferde geben, in derProvinz Hedschas dagegen, die gross und theilweise fruchtbar ist,werden dieselben gelobt, aber nicht in Menge gehalten und ge-züchtet. Es finden sich auch hier Nachkommen von den reinsten,edelsten Geschlechtern, auf die, wie wir später sehen werden,der arabische Züchter am meisten hält und welche er nie mitweniger edlem Blute vermischt.
Auch im glücklichen Arabien steht die Pferdezucht, dieMenge der Pferde und die Reinheit derselben derjenigen im wüstenArabien weit nach. In der Provinz Yemen soll es noch schöne,starke Thiere geben; das Klima jedoch, die Waiden und namentlichdie Nähe des Meeres sagen ihnen so wenig zu, dass sie mit derZeit degeneriren. Man führt demzufolge nach dem glücklichen