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Gegenden müssen sich die Fohlen allein von den Kräutern,Gräsern und Wurzeln erhalten, die sie finden, werden danebenaber mit Kameelmilch getränkt. Bei. weitem sorgfältiger undbesser als die Hengstfohlen werden die Stutenfohlen gefüttertund gewartet.
Schon vom zweiten Jahre an werden die Fohlen allmählichan die Arbeit gewöhnt und dressirt. Zuerst reiten die Kinder,mit denen sie aufgewachsen und innigst vertraut sind, auf den-selben, man legt ihnen einen Sattel auf, der auch während derNacht auf ihnen bleibt, damit sie sich an ihn gewöhnen und sichnicht auf die Seite legen, woran sie durch die grossen Steigbügelverhindert werden. Damit sie den Kopf perpendiculär und denHals schön gekrümmt tragen lernen, befestigt man die Zügelstraff gespannt an den Sattel und lässt also die jungen ThiereTage lang in der grössten Sonnenhitze stehen. Ausserdem gehtman mit ihnen sehr schonend und liebevoll um, strengt sie an-fänglich sehr wenig an, gewöhnt sie nach und nach an dieGangarten, Schritt, Galopp und Rcnnlauf (Carriere), (Trab reitendie Araber nicht) und daran, dass sie im vollsten Lauf auf derStelle pariren.
Nur die Bewohner der Städte und Dörfer, die sesshaftenAraber, haben Ställe für ihre Pferde, bei den herumziehendenArabern, den Beduinen, bleiben sie, mit alleiniger Ausnahme derFohlen und der Lieblingsslute, die häufig mit in's Zelt genommenwerden und mitten zwischen den Mitgliedern der Familie lagern,stets draussen in der freien Luft. Die Pferde, welche schon zumReiten tauglich und angeritten sind, behalten stets den Sattel aufsich und den Zaum am Kopfe; diess ist besonders während derNacht der Fall, da der Beduine stets eines Ueberfalls gewärtigsein kann. Am Kopfe werden die Pferde nie festgebunden,