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arzt Dambly mit einigen Untergebenen nach dem Orient geschickt,um dort Einkäufe zu machen. Insonderheit war ihm aufgegeben,von der berühmten Pferdeart, die der Emir Beschir besitzen undzüchten sollte, einige Exemplare zu erlangen, und zwar desshalb,weil die Pferde jenes Fürsten grossen Ruf genossen und sehrgross und stark sein mussten, wenn sie ihren Besitzer, den Emir ,der ein sehr starker und schwerer Mann war, würden tragenkönnen. Dambly hielt sich längere Zeit in Kleinasien und denangränzenden Ländern auf, brachte auch fünf orientalische Pferdemit, vier Hengste und eine Stute, doch war der Ankauf nichtganz nach Erwarten ausgefallen. Es ist allerdings nicht leicht,selbst bei eigener Anwesenheit in Arabien, Syrien, Mesopotamien ,Kleinasien u. s. w., ganz edle Pferde aufzufinden und dieselbenzu erstehen; das acht arabische vom reinsten Blute und von ge-prüfter Leistungsfähigkeit ist an und für sich selten und seinemBesitzer gewöhnlich nicht feil; wissen wir doch, dass der GrafRzewusky einem Beduinen für dessen dreijährige Stute 30,000 Fr.bot und sie nicht erhielt. Um mit Erfolg im Oriente, inmittender Wüsten und der Beduinenstämme, die edelsten Pferde sehen,wählen und kaufen zu können, bedarf es einer genauen Kenntnissjener Länder, ihrer Bewohner, deren Sprache, Sitten und Ge-bräuche, es bedarf eines gewandten, rüstigen und muthvollenBeauftragten, der mit bedeutenden Mitteln und dem höchstenSchutze versehen ist. — Von den vier Hengsten, die Damblymitbrachte, wendete man nach einigen nicht genügenden Ver-suchen keinen als Beschäler an, die Stute, ein Schimmel vonedeln Formen und hohem Blute, befindet sich als Zuchtstute nochim Gestüte.
Bei der Auflösung und dem Verkauf des königlichen engli-schen Gestütes in Hampton-court, 1838, liess Se.Majestät der