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König 1 von Württemberg zwei der ausgezeichnetsten Hengste ausjenem berühmten Gestüt ankaufen. Der eine derselben, der Sultan ,ein Rappe, welche Farbe bei den acht arabischen Pferden äusserstselten gefunden wird, galt für eines der edelsten arabischenPferde, die jemals nach Europa gekommen. Es war ein Geschenkdes Imam von Muscat an den König von England; lange Zeitwar gesucht und nichts gespart worden, um dieses herrlicheThier nebst noch drei anderen, einem Hengst und zwei Stuten imLande des Imam , wo treffliche Pferde gezüchtet werden, aufzu-finden, um damit dem mächtigen und befreundeten Herrscher imfernen Norden ein würdiges Geschenk zu machen. Der Sultan entzückte in der That auch alle Pferdekenner und Liebhaber,wenn dieselben nicht starre und nicht zu überzeugende Anglomanenwaren, die eben nur ein Pferd anerkennen und schätzen, dasenglische Vollblut. Ob in England dem Sultan gute, edle Stutenzum Beschälen gegeben wurden, weiss ich nicht genau, glaubecs aber kaum, denn wenn diess geschehen wäre und seine Nach-kommenschaft seinen Werth noch erhöhet hätte, würde ihn dasreiche England schwerlich dem Auslande überlassen haben. Füreine Summe, die gegenüber der Vortretflichkeit des ungefähr12 bis 14 Jahre alten Hengstes nicht bedeutend genannt werdenkann, für 800 Pf. Sterling, wenn ich recht berichtet bin, kamder Sultan nach Württemberg. Eine kurze Beschreibung diesesmerkwürdigen Tbieres, wie sie ein Engländer gibt, scheint miram Platze. „Der schwarze Hengst, das geschätzteste von denvier Pferden des Imam von Muscat, hat eine Höhe von vierzehnHand drei Zoll (4 Fust 10 bis 11 Zoll preussisch, über fünfzehnFaust Württemberger Maass), und das Brandzeichen M auf demrechten Backbein. Der erste Eindruck, den der Anblick dieseskleinen, anspruchslosen Thieres, auf mich gemacht hat, als ich