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seine Box betrat, war durchaus abweichend von der mir ge-machten Vorstellung. Die Wirkung war genau die eines vollendetausgeführten Gemäldes; je mehr man es anschaut, desto mehrentwickeln sich seine Schönheiten. Wir sind mit arabischen Pfer-den gar nicht bekannt. Viele haben noch kein achtes gesehen,hier stand eines vor mir, von einem Fürsten ausgewählt, dessenUnterthanen von jeher als im Handel mit dem reinsten Blut derWüste berühmt waren; ich konnte daher seinen Anspruch aufLegitimität nicht bezweifeln, obwohl er von dem Modell einesDarley - und Godolphin - Araber himmelweit abweicht. Derganze Character in der Gestalt und Haltung dieses Pferdes istnahe mit dem eines Hirsches verwandt. Fängt man eine genaueUntersuchung aller einzelnen Theile an, so ist man überzeugt,wie rein die Quelle gewesen sein muss, der solches Blut ent-nommen ist. Der Kopf dieses Pferdes kann mit nichts Anderem,als dem aufs feinste ausgemeisselten Marmor, verglichen werden;es ist, buchstäblich genommen, kein Fleisch darauf; auch beimBefühlen ist es wie Marmor. Sein Auge ist klein, aber klar biszur Durchsichtigkeit, die Ganasehen stehen weit auseinander, dieNasenlöcher sind weit und hoch, und die Luftröhre ist von einerausserordentlichen Grösse. Der Hals ist leicht und ähnlich wiebeim Hirsche angesetzt; die Schultern sind mehr fleischig, undgerade, als es unserem Geschmacke (dem englischen) entspricht;aber seine Schenkel, unterhalb dem Knie, sind vollkommen; manfindet völlig so viel Knochen in ihm, als in dem grössten engli-schen Vollblutpferde, und die Sehnen sind wie Eisen anzufühlen.Sein Körper ist, ohne sehr voll an Substanz zu sein, rund undziemlich tief; seine Oberschenkel sind gewöhnlich, die Unter-schenkel sehr dünn und sehnig, seine Lendenpartie ist eng, dieSprunggelenke vollkommen rein, und ein wenig nach einwärts